Erlebniswelt Hoftechnik

Immer größere und stärkere Maschinen werden auch auf den Wirtschaftshöfen eingesetzt.

Das ländliche Universalgerät ist der Traktor. Er beginnt um 1900 Pferde und Ochsen abzulösen. Er ist auf dem Feld einsetzbar, kann schwere Anhänger möglichst schnell auf der Straße ziehen und mit Feldbestellungsgeräten gekoppelt werden. Zur selben Zeit werden Pferdegöpel, Dreschflegel oder Butterfässer von Dreschkästen, Sortiermaschinen oder Zentrifugen ersetzt.

Zunächst liefern Dampfmaschinen die Kraft über eine Transmission. Später kommen Dieselmotoren und mit der Elektrifizierung Elektromotoren hinzu. Für den Verkauf müssen die Produkte gewogen werden. Hauptinstrument ist die Waage. Vom Däsen mit Gegengewicht für kleinere Mengen führt der Weg über die Dezimalwaage bis zur Großwaage für ganze Wagenladungen.

Zu einem größeren landwirtschaftlichen Betrieb gehört eine Buchführung. Ausgebildete Bauern wissen, dass Fruchtfolgen, Ertragsmengen, Verkaufserlöse oder Herdbücher für das Vieh schriftlich zu führen sind.

Der Verkauf der Produkte in die Städte erfordert oft die persönliche Anwesenheit der Produzenten. Diese Reisen dienen auch der Repräsentation. Dazu gehören edle Pferde und noble Kutschen, sowie später entsprechende Motorräder und Automobile.
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