Erlebniswelt Viehwirtschaft

Für Schlacht-, Zug- oder anderes Nutzvieh sind verschiedene Zweige der Viehhaltung entstanden.

Während Pferde als Zugvieh und Schweine ausschließlich als Fleischlieferanten dienen, liefern Rinder und Ziegen Milch und Fleisch. Bei Schafen kommt die Wolle hinzu. Hühner, Gänse, Enten oder Kaninchen ergänzen die Tierproduktion, sind aber keine Hauptzweige.

Während die Arbeit mit Schlachtvieh sich auf Fütterung im Stall und auf der Weide konzentriert, erfordern die anderen Tiere mehr Aufwand. Die Weidehaltung ist nach Jahrzehnten der Vernachlässigung wieder auf dem Vormarsch. Im Stall ist besonders die Milchwirtschaft mit Melkanlagen und Pasteurisierung immer mehr verfeinert worden.

Pferde und Ochsen als Zugvieh wurden seit Mitte des 20. Jh. fast vollständig durch Traktoren abgelöst.

Zur Pflege des Viehs gehört neben Fütterung, Hygiene und Reinigung der Ställe besonders die Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten oder Seuchen. Die Großschlachtung ist seit der Entwicklung industrialisierterSchlachthöfe in den Städten stark dorthin verlagert worden. »Hausschlachtung« erfolgt seitdem nur noch für den Eigenbedarf.
 powered by INSECIA | ECM